„Aus der Enge in die Weite“
ein Jahreszeitenzyklus
Ein Grossprojekt, an dem ich nun schon einige Jahre arbeite!
Vernissage „1.Teil aus der Enge in die Weite“
Das Projekt
Ich habe im Frühjahr 2011 begonnen, im hölzernen Zylinder den Jahreszeitenzyklus „aus der Enge in die Weite“ zu schaffen, den ich in den nächsten Jahren hoffe abschliessen zu können. Die ersten zwei Werke wurden bei einer Einzelausstellung in Bern im Raum für Soziokultur BG 25 im Herbst 2011 ausgestellt. Zu dieser Ausstellung hatte ich den hölzernen Zylinder im Ausstellungsraum aufbauen lassen – einmal um den Besuchern die Möglichkeit zu geben, das besondere Malgefühl in ihm nach zu erleben, zum andern um Workshops für Interessierte anbieten zu können und auch um selber zu arbeiten.
Die Entstehung
Aufgrund dieser Beobachtung schlug er vor, doch großflächig im Radius zu arbeiten. Die Frage war, wie? Im Lauf der folgenden Woche verdichteten sich für mich die ausgetauschten Ideen zum Malen in einem Zylinder.
Der hölzerne Zylinder
Gedanken zum Projekt
Meine eingeschränkte Motorik hat zudem eine ganz eigene rhythmische Dynamik zur Folge. Durch sie füllt sich die Leinwand mit Zeichen, die sich – gerade in einer gewissen Distanz betrachtet – zu einer Landschaft verdichten, manchmal mit Horizont, dann wieder ohne. Der Grad der Abstraktion variiert. Tritt man näher heran werden Überlagerungen sichtbar, öffnen sich immer wieder kleine Ein- und Ausblicke. Das Malen war seit meiner Kindheit eine Möglichkeit Dinge zu kommunizieren, die das Herz angehen und sich schwer in Worte fassen lassen. Zudem möchte ich auf die Welt-der-kleinen-Dinge aufmerksam machen – und das nun auch in großem Format.
Impressionen

Gisela Gasser
Lebt in
Linden BE


